Biewer Yorkshire Terrier
Text aus
Internationalen Biewer Yorkshire Terrier Club e. V.
Standard
Gesamterscheinung:
Der Terrier besitzt ein langes, reiches Haarkleid, das auf dem Rücken gescheitelt ist.
Kopf:
Klein und flach, auf keinen Fall rund oder stark ausgeformt; kurzer Fang, tiefschwarze Nase, Augen mittelgroß und dunkel mit intelligentem Ausdruck; Ohren klein, V-förmig, Stehohren mit kurzer satter Behaarung; am Oberkopf und am Kinn lange Behaarung.
Hals:
Kurz, nicht sehr kräftig.
Rumpf:
Sehr kompakt mit gerader Rückenlinie, gut geformte Lendenpartie.
Gliedmaßen:
Völlig gerade, sehr üppig mit Haar bedeckt; Pfoten rund.
Rute:
Unkupiert, reichlich behaart, etwas höher als die Rückenlinie getragen.
Haar:
Am Körper mittellang, glatt, seidig glänzend.
Farbe:
Kopf: Weiß-blau-gold symmetrisch gefärbt
Deckhaar: Blau-weiß durchbrochen oder geschlossen blau mit weißer Halskrause, kein gold (tan) im Deckhaar.
Beine und Bauch sowie Brusthaar weiß
Größe und Gewicht: Bis 22 cm, etwa 3,1 kg
Biewer Yorkshire à la Pom-Pon entsprechen dem Yorkshire Standard ausser Haarfarbe und Haarlänge.
Haarfarbe: schwarz-weiss-gold (tan)
Kopf: schwarz-weiss-gold (tan)
Deckhaar: schwarz-weiss durchbrochen, ganz weiss oder geschlossen schwarz mit weisser Halskrause. Kein Gold (Tan) im Deckhaar. Bein-Bauch und Brusthaar weiss. Das Haar ist seidig, nicht gekraust und hat keine Unterwolle.
Rute: weiss oder schwarz-weiss, Rutenspitze jedoch immer weiss
Haarlänge: Dreiviertel bis bodenlang.
Gewicht: 1,5 bis max. 3,3 Kilogramm
Biewer Yorkshire à la Pom-Pon (so ist die richtige und vollständige Bezeichnung dieser Rasse nach Vorgabe durch Herrn Biewer).
Der Biewer Yorkshire à la pom-pon ist seit seinem entstehen eine eigenständige Rasse, die von den meisten zuchtbuchführenden Vereinen und internationalen Verbänden anerkannt ist, jedoch vom VDH/FCI (noch) nicht.
Diese Rasse ist im Jahr 1984 durch eine Genmutation in der Yorkshire-Zucht der Familie Biewer entstanden (dokumentiert in Presseberichten der Jahre 1984 bis 1987). Die so entstandenen weltweit einmaligen "Biewer Yorkis" wurden durch erfahrene Züchterhand stabilisiert und der neue Rasse-Standard definiert.
Da jedoch zu dieser Zeit einige Züchter aufgrund der Berichte aus der Presse auch "Yorkis in schwarz-weiß" anbieten wollten, wurden viele Kreuzungsverpaarungen ausprobiert. Daraus entstanden jedoch nur irgendwelche "Mischlinge", die weder dem von Herrn Biewer definierten Standard entsprachen, noch deren Erbgut stabil war. Selbst die im Internet an mehreren Stellen beschriebene Verpaarung von Yorkshire und Malteser hat noch nie einen annähernd dem von Herrn Biewer beschriebenen Standard erbracht. Wie bei einem Mischling ist das Ergebnis jedes mal ein Anderes. Weder Fell, Fellzeichnung noch Wesen sind gen-stabil und damit für eine Weiterzucht oder Einkreuzung in eine Biewer-Zucht zu verwenden.
Am Ende der 80-iger Jahre sind dann einige Züchter, die nur einen echten Biewer Yorkshire bekommen hatten dazu übergegangen (mangels geeigneter Verpaarungspartner, aus kommerziellen Gründen schnell viele Hunde in den Verkauf zu bringen etc.) jeweils einen Biewer mit anderen Rassekleinhunden (wie Malteser, Shi-Tsu, Yorkshire etc.) zu verpaaren. Daraus entstanden "Biewer ähnliche Hunde", mit Eigenschaften, die dem Rassestandard des Herrn Biewer nicht mehr entsprachen.
Zu erkennen sind diese Zuchtversuche nach unseren bisherigen Erkenntnissen und Beobachtungen meist:
- am Fell mit Unterwolle
- an der über den Rücken geringelt getragenen Rute (z. B. wie Shi-Tsu)
- nicht dem Yorkshire entsprechender Körperbau
- fehlendes TAN im Gesicht
- falsche Pigmentierung des Haarkleides
- Stammbaum mit Einkreuzungen normaler Yorkis ("blue&tan" oder "black&tan")
- Stammbäume die nicht auf "Friedheck" oder "Langenfels" zurückgehen.
Dieser Text stammt mit freundlicher Zustimmung von Frau Barbara Gollwitzer












